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Weitere Themen: Arzneimittelentsorgung, Medienkompetenz/EU-Mediendiensterichtlinie, Ernährung, MEPL II


Arzneimittelrückstände im Trinkwasser und Entsorgung von Arzneimitteln

Pharmazeutische Rückstände lassen sich weltweit in Oberflächen- und Abwasser, aber auch in Grundwasser, Trinkwasser und Boden finden. Verbraucherinnen und Verbraucher fühlen sich durch Nachrichten über Arzneimittelrückstände in Gewässern und im Trinkwasser zunehmend verunsichert. Die Bewertung des Risikos, das für Mensch und Natur von diesen Rückständen ausgeht, ist noch mit vielen Unsicherheiten verbunden.

Die Verbraucherkommission beschloss Empfehlungen zur Schaffung von Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher und zur Verbesserung des Informationsangebotes öffentlicher und privater Abfallunternehmen. Sie fordert eine zukunftsorientierte Entwicklung der Trinkwasserreinigung und -aufbereitung.

Arzneimittelrückstände im Wasser und Entsorgung von Arzneimitteln für Verbraucherinnen und Verbraucher – Herausforderungen und Aufgaben 
Stellungnahme vom 11.11.2016

 

Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Medienkompetenz ist ein wesentlicher Bestandteil von Verbraucherkompetenz. Deshalb ist die Förderung der Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen ein wichtiges Element in der Verbraucherbildung. Die Vermischung bisher getrennter Kommunikationsbereiche (digitale Medienkonvergenz) hat zu Entwicklungen wie Internet-TV oder Live-Streaming geführt. Auf digitale Dienste ist deshalb besonderes Augenmerk zu legen. Die digitalen Medien sind gerade in den jüngeren Zielgruppen die wichtigsten Medien – nicht nur im Sinne ihrer quantitativen Nutzung in dieser Zielgruppe, sondern vor allem auch im Hinblick auf die Bewertung von Inhalten.

Konsultationsverfahren der EU zur "Förderung von Medienkompetenz"

Die Verbraucherkommission Baden-Württemberg hat sich im Jahr 2006 an einer Öffentlichen Konsultation der EU zur Medienkompetenz mit einer Stellungnahme beteiligt.

Stellungnahme zur "Förderung von Medienkompetenz"; Anlage 
vom 15.12.2006

EU-Mediendiensterichtlinie - Liberalisierung der Fernsehwerbung erfordert zunehmende Medienkompetenz der Verbraucher

Anlässlich der Beratungen der Kultusminister der EU-Mitgliedstaaten am 24.05.2007 über die neue Mediendiensterichtlinie zur Liberalisierung der Fernsehwerbung erneuerte die Verbraucherkommission Baden-Württemberg ihre Forderung, die kommerzielle Produktplatzierung stärker zu begrenzen und insbesondere werbearme Medienzonen für Kinder einzurichten. Durch die Möglichkeit der Produktplatzierung werden die Verbraucher verunsichert, denn sie können immer weniger erkennen, was neutrale Information und was Werbung ist. Sensible Formate wie Nachrichten, Dokumentationen und Kindersendungen seien zwar ausgenommen, aber der Fernsehalltag zeige, dass die Trennung zwischen Kinder- und Erwachsenensendungen fließend sei.

Stellungnahme zur EU-Mediendiensterichtlinie (Fernsehen ohne Grenzen)
vom 24.05.2007

Landtagsanhörung "Konsum und Wirkung elektronischer Medien bei Kindern und Jugendlichen"

Am 8. März 2007 fand im Landtag Baden-Württemberg eine öffentliche Anhörung mit der Vorsitzenden der Verbraucherkommission Prof. Dr. Lucia Reisch zum Thema "Konsum und Wirkung elektronischer Medien bei Kindern und Jugendlichen" statt.

Aktivitäten der Verbraucherkommission im digitalen Verbraucherschutz in der Rubrik "Datenschutz als Verbraucherschutz"

 

Aktionsplan Ernährung 2018 - Ernährung für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Aufgrund der Zunahme von Übergewicht und ungesunden Ernährungsweisen wurde das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg im Juli 2007 vom Landeskabinett mit der Erstellung eines Aktionsplans beauftragt. Dieser Schritt erfolgte im Einklang mit der EU-Ebene, deren Empfehlungen im Weißbuch „Ernährung, Übergewicht, Adipositas: Eine Strategie für Europa“ formuliert sind. Auch die Bundesregierung präsentierte im Sommer 2007 ihre Eckpunkte für einen nationalen Aktionsplan. Im Unterschied zu den anderen Plänen konzentrierte sich Baden-Württemberg auf Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren. Die bereits bestehenden und bewährten Maßnahmen wurden zusammengefasst und enger aufeinander abgestimmt. Darüber hinaus sollten bisher nicht angesprochene Personengruppen erreicht und neue Maßnahmen entwickelt werden.

Der Aktionsplan 2018, der als "Komm in Form - Initiative für clevere Ernährung in Baden-Württemberg" umgesetzt wurde, bezog alle gesellschaftlichen Akteure ein, die zur Verbesserung der Ernährungssituation, des Verhaltens und der Verhältnisse beitragen können. Die Verbraucherkommission Baden-Württemberg war unter anderem Mitglied im Expertenbeirat des Aktionsplans 2018 und hat sich an einer "Ideensammlung" beteiligt. Die Initiative hat eine Laufzeit bis 2018.

Beitrag zur Ideensammlung zum Aktionsplan 2018 – Kinder und Jugendliche
vom 18.01.2008

Anlässlich ihres zweijährigen Bestehens gab die Verbraucherkommission Empfehlungen zur Ernährung an die Landesregierung ab: 

Empfehlungskatalog an die Landesregierung (Ernährung s. S. 2)
vom 04.12.2007

 

MEPL II - Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum (2007-2013) Baden-Württemberg

Die Verbraucherkommission Baden-Württemberg wurde 2006 als Sozialpartner in den Konsultationsprozess zum Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2007-2013 (MEPL II) eingebunden. Weitere Informationen zum MEPL II finden sie unter www.mepl.landwirtschaft-bw.de

Stellungnahme zum Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2007-2013 (MEPL II)
vom 16.06.2006

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